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Jeden Montag 18:00 Uhr treffen sich Dresdner Bürger auf dem Altmarkt in Dresden und demonstrieren gemeinsam für ihre Grundrechte, für Frieden und Demokratie. Und von Woche zu Woche werden es mehr Teilnehmer.

Töpfe und große Löffel mitbringen!

Nach dem Glockenspiel der Dresdner Kreuzkirche und einer kurzen Ansprache unsererseits, haben Dresdener Bürger die Möglichkeit am offenen Mikrofon ihre persönliche Sicht der Dinge und ihre Erfahrungen im Umgang mit der aktuellen Situation darzustellen. Diese Veranstaltung lebt auch von euren Beiträgen. Wir freuen uns daher über eine rege Beteiligung allerseits.

Macht mit und bringt euch ein!

Eine kleine Zeitreise

Bereits 1982 traf sich hier die DDR-Friedensbewegung. Die Initiative, damals in der ökumenischen Jugendarbeit entstanden, reicht zurück in die Jahre 1978/1979, als in beiden deutschen Staaten die Stationierung von Mittelstreckenraketen begann und in den Schulen der DDR das Fach „Wehrerziehung“ eingeführt wurde, wogegen die Evangelischen Kirchen erfolglos Widerspruch einlegten. Später versammelte sich zunehmend auch die Opposition und traf sich unter dem Schutz der Kirche. So spielten beide, Kirche und Friedensbewegung, eine entscheidende Rolle in der Friedlichen Revolution 1989 und trafen sich zu Friedensgebeten und den Montagsspaziergängen. Dank der Verhandlungen u.a. der Kapläne Frank Richter und Andreas Leuschner mit der Polizei konnte Gewalt bei den Demonstrationen vermieden werden. Es entstand die „Gruppe der 20“. Noch heute gibt es eine Gedenktafel, die an diese Zeit erinnert. 

Was 89 eigentlich geschah, eine kleine Geschichtsstunde findet man hier: https://www.ddr89.de/g20/G20_5.html

** Alle Angaben ohne Anspruch auf Richtigkeit und unter Vorbehalt kurzfristiger Änderungen oder Verbote. **

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